Mainz ist geotechnisch ein spannendes Pflaster. Zwischen den Hochgestaden des Rheins, den tief liegenden Auen im Stadtteil Mombach und den Lössdecken auf dem Lerchenberg wechseln die Baugrundverhältnisse auf kurzer Distanz. Wer hier ein Bauvorhaben plant, kommt um eine verlässliche Baugrunderkundung nicht herum. Der SPT liefert genau das: eine robuste Kennzahl zur Abschätzung der Lagerungsdichte und Konsistenz direkt vor Ort. Wir kombinieren die Rammsondierung nach DIN EN ISO 22476-3 mit unserer Erfahrung aus dutzenden Projekten im Stadtgebiet. Ob Sie im Rheinbogen ein Mehrfamilienhaus hochziehen oder in Gonsenheim ein Gewerbeobjekt erweitern – mit einer Sondierbohrung erhalten Sie die Datenbasis, die Ihr Tragwerksplaner braucht. Und weil in Mainz die Grundwasserstände oft hoch anstehen, dokumentieren wir jeden Schlag präzise, damit Sie später keine Überraschung im Keller haben.
In den Rheinterrassen von Mainz kann die SPT-Schlagzahl auf zwei Metern Tiefe um das Doppelte variieren – pauschale Annahmen sind hier teuer.
Arbeitsumfang in Mainz

Lokale geotechnische Bedingungen in Mainz
Rund 220.000 Menschen leben in Mainz, Tendenz steigend. Entsprechend wird verdichtet gebaut – oft auf Restflächen, die früher als Acker oder Streuobstwiese dienten. Diese Grundstücke bergen ein Risiko, das man ohne SPT-Untersuchung kaum einschätzen kann: anthropogene Auffüllungen. In den ehemaligen Ziegeleigruben von Hechtsheim oder Bretzenheim liegen teils mehrere Meter mächtige, unkontrolliert geschüttete Böden. Wer dort eine lastabtragende Bodenplatte dimensioniert, ohne die wahren Untergrundverhältnisse zu kennen, riskiert Setzungen, die später kein Injektionsverfahren mehr repariert. Ein weiteres typisches Mainzer Problem sind die Hochwasserereignisse des Rheins. Durch wechselnde Wasserstände verändern sich die Porenwasserdrücke in den Auelehmen, was die effektive Spannung im Boden reduziert. Ein SPT, der bei Niedrigwasser durchgeführt wurde, kann die Tragfähigkeit überschätzen. Unser Team berücksichtigt diese saisonalen Effekte bei der Auswertung, damit Ihre Gründung auf der sicheren Seite liegt.
Unsere Leistungen
Unser SPT-Angebot für Mainz ist auf den Baustellenalltag abgestimmt. Wir kommen mit einem geländegängigen Bohrgerät, das auch in Hinterhöfen und auf engen innerstädtischen Grundstücken arbeitet. Je nach Anforderung stellen wir Ihnen eine der folgenden Varianten zusammen:
SPT-Bohrung nach DIN EN ISO 22476-3
Klassische Rammsondierung mit durchgehender Schichtenaufnahme und Probenahme. Inklusive Schlagzahldiagramm, Bodenansprache nach DIN 4022 und Korrektur auf Überlagerungsdruck. Für die meisten Hochbauprojekte in Mainz die wirtschaftlichste Lösung.
SPT mit laborbegleiteter Kennwertermittlung
Zusätzlich zur Rammsondierung bestimmen wir im Labor Korngrößenverteilung, Zustandsgrenzen und bei Bedarf den Wassergehalt. Sie erhalten einen vollständigen Kennwertsatz für die erdstatische Bemessung. Bewährt bei Gründungen im Mainzer Tertiärhügelland.
Gängige Fragen
Was kostet eine SPT-Bohrung in Mainz ungefähr?
Für eine einzelne SPT-Bohrung in Mainz liegen Sie je nach Tiefe und Aufwand normalerweise zwischen 450 und 680 Euro. Der genaue Betrag hängt von der Bohrtiefe, der Anzahl der Sondierpunkte und der Zugänglichkeit des Grundstücks ab. Wir erstellen Ihnen vorab ein Festpreisangebot.
Wie tief muss in Mainz sondiert werden?
Das hängt vom Bauvorhaben ab. Für ein Einfamilienhaus mit Keller reichen meist 8 bis 12 Meter, bei Mehrgeschossern oder Tiefgaragen in den Rheinterrassen gehen wir auf 15 bis 20 Meter Tiefe. Entscheidend ist, dass wir die Gründungssohle und den darunterliegenden Spannungstrichter sicher erfassen.
Ist der SPT für die weichen Auelehme im Rheinbogen aussagekräftig?
Ja, gerade dort. In sehr weichen Böden zeigen die N-Werte die geringe Konsistenz zuverlässig an, auch wenn die Schlagzahlen niedrig sind. Wir kombinieren die SPT-Ergebnisse dann mit Laborversuchen, um die undränierte Scherfestigkeit abzuleiten. So erhalten Sie belastbare Werte für die Bemessung.